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Girls' Day — Mädchen-Zukunftstag



      Am 28. April 2016 fand in der Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie, im Rahmen des Schwerpunktprogramms (SPP) 1708, der 16. bundesweite Zukunftstag für Mädchen statt.

      Das Schwerpunktprogramm der DFG beteiligte sich zum zweiten Mal an diesem Projekttag – diesmal mit den Teilprojekten von Prof. Dr. Michael Ruck Prorektor, Anorganische Chemie II) und Prof. Dr. Thomas Straßner (Physikalische Organische Chemie). Insgesamt 12 Schülerinnen der Jahrgangsstufen fünf bis elf konnten geschlechtsuntypische Berufe im Bereich der Chemie kennenlernen, sich für ein naturwissenschaftliches Fach begeistern lassen und somit das eigene Berufswahlspektrum erweitern.

       

       

      Prof. Dr. Thomas Doert (Anorganische Chemie II, AC II) eröffnete mit einer Begrüßungsrede den Aktionstag. Roger Kloditz (Masterand AC II) startete mit einer für das Studium typischen Vorlesung, in der die Mädchen neben dem Auftreten der Chemie im Alltag mehr über das Chemiestudium und die Berufsperspektiven der Absolventen erfuhren. Das Vormittagsprogramm wurde mit einem Mittagessen in der Alten Mensa, bei dem reger Austausch zwischen den Betreuern und den interessierten Schülerinnen herrschte, abgerundet.

      Nach einer Sicherheitseinweisung durch Dr. Martin Kaiser (AC II) durften sie sich wie echte Chemikerinnen mit Kittel und Schutzbrille kleiden und sich die Forschungslaboratorien anschauen. Im Anschluss ging es gleich an die Arbeit. Die Mädchen der Jahrgangsstufen fünf und sechs wurden von Roger Kloditz und Matthias Grasser (Doktorand, AC II) betreut. Die Betreuer führten zunächst einige Experimente vor, danach durften die interessierten Schülerinnen selbst mittels Flammenfärbung Metallsalze untersuchen und durch Metalle gefärbte Phosphorsalzperlen herstellen, die sie im Anschluss als Andenken mitnehmen durften. Wir freuen uns, dass wir die Mädchen für das Fach Chemie, das sie erst ab der achten Klasse erlernen werden, begeistern konnten.

      Die Schülerinnen der Jahrgangsstufen acht bis elf wurden von Swantje Lerch (Doktorandin, POC) und Hendrik Leopold (Doktorand, POC) betreut. Die Teilnehmerinnen tauchten in die Welt der Textilindustrie ein, indem sie lernten, wie der Farbstoff Indigo synthetisch hergestellt wird und wie wichtig dieser fürs Färben einer Jeans ist. Im Anschluss an eine theoretische Einführung durften die Schülerinnen selber “blau machen”: Zunächst wandelten sie Indigo durch Reduktion in das wasserlösliche Indigoweiß um, in dessen wässriger Lösung ein Stück weißer Baumwollstoff getränkt wurde, der durch anschließende Oxidation blau gefärbt wurde. Zum Abschluss des langen, aber aufregenden, Tages teilte Prof. Dr. Doert die Teilnahmebestätigungen sowie gefüllte Umhängetaschen für Erstsemester aus.

                                                                                                                                         Autoren: Matthias Grasser, Roger Kloditz, Alina Markova
 
 

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Alina Markova           Letzte Änderung: 11.05.2016 09:04           Impressum