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Zusammenfassung



Materialsynthese nahe
Raumtemperatur

 

Der Senat der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) richtete 2014 insgesamt 13 neue Schwerpunktprogramme ein. Das Forscherteam um Prof. Michael Ruck initiierte das Programm “Materialsynthese nahe Raumtemperatur” (SPP 1708). Somit wurde Professor Ruck als Koordinator des Schwerpunkprogramms bestimmt. Das SPP, das im September 2014 mit insgesamt 17 Projekten startete, wurde zunächst für 3 Jahre mit einer Verlängerungsmöglichkeit um weitere 3 Jahre eingerichtet.

Die synthetische Materialchemie steht vor enormen Herausforderungen: Die Energiewende erfordert völlig neue Materialien mit herausragenden Eigenschaften – effektive Fotokatalysatoren für die solargetriebene Wasserstoffentwicklung, effiziente Energiespeichermaterialien, Materialien für Energiekonversion und vieles mehr. Auf der anderen Seite besteht die zwingende Notwendigkeit des ressourcenschonenden Einsatzes von Rohstoffen und Energie durch effizientere Herstellung bekannter und bereits verwendeter Materialien. Hier müssen nachhaltige chemische Prozesse erdacht und entwickelt werden, die bei niedrigerer Temperatur ablaufen, höhere Reinheit und Ausbeute ermöglichen und weniger Abfall produzieren.Dadurch lassen sich Energieeinsatz und technischer Aufwand im Vergleich zu den bisher notwendigen Hochtemperaturprozessen, wie Schmelzreaktionen, Solvothermalsynthesen oder Gasphasenabscheidungen, enorm reduzieren. Zugleich werden chemische Materialsynthesen besser steuerbar, was ebenfalls die Energie- und Rohstoffeffizienz erhöht. Unabhängig davon eröffnen Synthesen in ILs die Möglichkeit, auch völlig neue Niedertemperatur-Verbindungen mit noch unbekannten chemischen und physikalischen Eigenschaften erstmalig zugänglich zu machen.

Das SPP 1708 “Materialsynthese nahe Raumtemperatur” hat drei Ziele:

    • Etablierung IL-basierter ressourceneffizienter Synthesen für bekannte Funktionsmaterialien;

    • Entdeckung neuartiger, auch unorthodoxer Funktionsmaterialien, die nur durch die Synthesen nahe Raumtemperatur in ILs zugänglich sind;

    • Verständnis der Prinzipien von Auflösung, Reaktion und Abscheidung anorganischer Feststoffe in ILs.

 

Erste Förderperiode:  September 2014 - August 2017

 

 
 

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Projektassistentin

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Tel: +49 351 463-31692
Fax: +49 351 463-37287
Email:
spp1708(at)chemie.tu-dresden.de

Sitz:

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Neubau Chemische Institute,
Zi. 455

Post:

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Fachrichtung Chemie
und Lebensmittelchemie

Professur für Anorganische Chemie II

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Helmholtzstraße 10
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Alina Markova           Letzte Änderung: 18.04.2016 11:22           Impressum